12. September 2010

No Future?


Genre:
Simulation
Veröffentlichung: 1996
Herausgeber: Bundesumweltministerium
Entwickler: Ego Software
System: MS DOS
Wertung: 1/10


Per Zeitmaschine gelangt man zurück ins Jahr 1900. Ganz nebenbei überwindet man auch noch den "Raum", denn in Europa ist die Insel, auf der man landet, garantiert nicht: Dort gibt es eine absolut intakte Natur und keinerlei Zeichen von Industrialisierung. Doch natürlich wünschen sich die eingeborenen Wilden nichts dringender, als eine stinkende Fabrik vor der Tür! Deshalb wird man mal eben zum Diktator ernannt, und muss die "Volkswirtschaft" der Insel auf Trab bringen - aber natürlich gleichzeitig "umweltschonend" arbeiten.

Tja, besser als Mr. Creosote hätte ich dieses Machwerk, und das ist noch zu freundlich ausgedrückt, auch nicht beschreiben können. Ein Trostpünktchen gibt es aber wegen der schönen Grafik. Aber nur einen.

Kommentare:

  1. Ich finde das Spiel recht gut. Nach längerer Spieldauer hat man auch viele Handlungsmöglichkeiten, auch wenn man nicht wie z.B. in SimCity Straßen und Gebäude frei plazieren kann. Aber man muß schon mit Bedacht expandieren und darauf achten, daß Stromverbrauch, Müllaufkommen usw. "im grünen Bereich bleiben". 6-7 Punkte hätte ich schon gegeben.

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  2. Es ging uns ja auch mehr um die Ausgangslage. Da hat man eine Eine Insel, vollkommen unberührt von Technik und Schädlingen, dann wird inmitten dieser Insel erst einmal eine Fabrik platziert nur um diese dann umweltschonend zu betreiben? Das ist doch ein Widerspruch in sich, da durch die fortwährende Industrialisierung im Spiel unweigerlich viel Lebensraum für die einheimischen Tiere und Pflanzen verloren geht.

    Sicher, vom handwerklichen mag das Spiel gut gemacht sein. Aber ich kritisiere halt das Ausgangsszenario im Spiel. Wie man es besser machen kann, zeigt ja "Mobility".

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